Zweiter Hessischer Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau

Das Land Hessen lobt zum zweiten Mal den Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn aus. Gesucht werden Konzepte oder Konzeptansätze für Mehrgenerationen-Wohnen in bestehenden bzw. in Realisierung befindlichen Wohnquartieren.

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Ältere Frau hält jüngeres Mädchen im Arm, beide gucken lachend aus dem Fenster

Der Preis ist mit 75.000 Euro Preisgeld ausgestattet. Damit möchte das Land die weitere Ausarbeitung und Konkretisierung konzeptioneller Überlegungen unterstützen und so zu deren späterer Verwirklichung im Quartier beitragen.

Bewerbungsschluss ist der 2. Oktober 2020, die Preisverleihung findet im April 2021 statt. Bewerben können sich Träger, Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger bzw. Projektinitiativen, Planungsbüros, Bauherrinnen und Bauherren, kirchliche Organisationen als auch Kommunen.

Das Wettbewerbsverfahren ist zweistufig aufgebaut. In einer ersten Stufe bewerben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand eines kurzen Konzeptsteckbriefs.  Eine Jury wählt diejenigen Konzepte aus, die sich für die zweite Stufe qualifizieren.

Prämiert werden sollen Konzepte, die neue Wege für Weiterentwicklung und Umgestaltung von Wohnquartieren aufzeigen, damit dort junge und alte Menschen, Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen und Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen leben können.

Die Konzepte oder konzeptionellen Ansätze müssen sich inhaltlich auf Maßnahmen in Hessen beziehen, die noch nicht begonnen oder umgesetzt wurden. Sie sollen ihre Wirkung in Bestandsquartieren oder in Realisierung befindlichen Quartieren entfalten, die bezahlbaren Wohnraum anbieten.